Samstag, 7. Juli 2018

Trump und der Paradigmenwechsel




Zuerst kündigte Trump das transpazifische Freihandelsabkommen TPP. Dann das Pariser Klimaabkommen. Dann anerkennt er Westjerusalem als Hauptstadt von Israel und fordert dadurch indirekt den Schrei nach einer zwei Staatenlösung zwischen Israel und Palästina heraus. Dann zieht er sich aus dem Atomabkommen mit dem Iran zurück, was scheinbar (aber wirklich nur für Dummis scheinbar) Netanyahu stärkt und die EU total verunsichert. Er droht Irans Präsident Rohany mit Sanktionen, auf die die EU verzichtet. (die USA pflegt ohnehin kaum Wirtschaftsaustausch mit dem Iran, außer Kapitaltransfer über Banken)

Aus dem Blickwinkel des ALTEN MACHTGEFÜGES der gängigen Mainstreampolitik erscheint all dies verrückt, fatal, uneinschätzbar ----- naja, was aber, wenn wie in der Politik üblich im Hintergrund über die Geheimdienste längst eine Strategie abgesprochen ist, die das Ziel hat alte Seilschaften und Machtblöcke zu lösen, um in der erzeugten Instabilität eine neue Gangart einzulegen?

Eine Gangart, die vielleicht sogar dem Frieden dient und imperiale Machtstrukturen nicht nur "in Frage stellt", sondern auch aufzulösen vermag?

Eines ist jedoch gewiß, die Handlungen von Präsident Trump fordern alle Regierungen und Diplomaten auf, die eigenen alten Gewohnheiten und Weltsichten einmal zur Seite zu legen, und völlig neu und unvoreingenommen das geopolitische Schachbrett zu studieren und sich neu aus- und einzurichten!

Es weht ein frischer Wind in der Welt und diese Brise will will wachküssen.

Meine ich, Karin E. J. Kolland

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