Sonntag, 13. Februar 2011

Gender-Mainstreaming - verschleiertes marxistisches EU-Umerziehungsprogramm der EU

Das politische Programm der europäischen Union ist eigentlich eine erweiterte aber verschleierte Neuauflage marxistischen Gedankengutes mit dem EU-Gender-Mainstreamingprogramm im Zentrum das den wesentlichen philosophischen Ansatz von Marx aufnimmt:

Marx hat bereits 1845 die Philosophen in seinem berühmt gewordenen Satz kritisiert:

„Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kömmt drauf an, sie zu verändern.“
Im Gegensatz zum philosophischen Idealismus vertritt der Marxismus die Ansicht, dass alle Ideen, Vorstellungen und Gedanken aus der komplexen, insbesondere gesellschaftlichen Realität und den sie beinhaltenden Machtverhältnissen erwachsen, die sich „in letzter Instanz“ aus den jeweils historisch-geographischen Produktionsverhältnissen und materiellen Gegebenheiten entwickeln würden.

Das findet sich auch im Kern des EU-Gender-Mainstreaming, das jede biologische Unterschiedlichkeit der Menschen auch in ihrem Geschlecht leugnet und sagt "Frau sein" ist ebenso anerzogen, wie "Mann sein". Geschlechtliche Unterschiede gibt es nicht, sie sind nur das Resultat der Erziehung! Und genau das "Resultat der Erziehung" das will die EU-Politik nützen indem die Kinder möglichst früh aus der Familie und dem Schutz der Eltern entrissen werden und in staatlichen Erziehungsstätten in ihren "Mädchenrollen" und Jungensrollen" EU-gerecht umerzogen und nach staatlichen Willen sexualisiert und ihrer natürlichen Identität beraubt werden.

Das kommunistische Manifestes der Frankfurter Schule (Stiftung für Sozialforschung, gegründet nach 1. Weltkrieg, dann verboten und nach 2. Weltkrieg neu ins Leben gerufen) zeigt 6 zentrale Ziele auf. Alle Punkte des kommunistischen Manifestes wurden, natürlich mit moderner Terminologie getarnt und umschrieben, ins EU-Finanz und EU-Gender-Mainstream-Programm der europäischen Union aufgenommen.

Nur zur Erinnerung die Grunsätze und Ziele des Marxismus lauteten:

1. Abschaffung der Religion und Moral
2. Abschaffung der Monarchie (nicht aber der Macht der politischen "Monarchen" - vormals Genossen und nun Hohe Vertreter genannt)
3. Abschaffung der Familie als Rechte- und Identitätsgemeinschaft
4. Abschaffung der Nationalstaaten als Träger der höchsten Verfassungsrechte (zugunsten supranationaler Macht von Unionen - EUdssr)
5. Abschaffung der Persönlichkeit (und Geschlechtsidentifikation)
6. Abschaffung des Privateigentums für die Arbeiter- und Bürgerklasse (Abschaffung des Mittelstandes und Sicherung des Finanzvermögens und der alles kontrollierenden Macht der Elite).

Marxistisches Ziel war es eine klassenlose Gesellschaft zu schaffen, die aber unter dem Diktat des Staates und seiner Führer (einer auserwählten Elite) steht.




Erst mit der Aufhebung des Privateigentums wird die wechselseitige Behandlung der Menschen als Sache langsam in den „Verkehr der Individuen als solcher“ verwandelt werden. In diesem Sinne schreibt Marx in seiner Kritik des Gothaer Programms: „In einer höheren Phase der kommunistischen Gesellschaft, nachdem die knechtende Unterordnung der Individuen unter die Teilung der Arbeit, damit auch der Gegensatz geistiger und körperlicher Arbeit verschwunden ist; nachdem die Arbeit nicht nur Mittel zum Leben, sondern selbst das erste Lebensbedürfnis geworden; nachdem mit der allseitigen Entwicklung der Individuen auch ihre Produktivkräfte gewachsen und alle Springquellen des genossenschaftlichen Reichtums voller fließen - erst dann kann der enge bürgerliche Rechtshorizont ganz überschritten werden und die Gesellschaft auf ihre Fahne schreiben: Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen!“
 Das neoliberale globale politische Konzept der Weltregierungsbaumeister übernimmt in der EU mit dem EU-Gender-Mainstreamingprogramm und der internationalen Agenda 21 dieses Gedankengut und will das Ziel nicht nur in einer "globalen klassenlosen" Gesellschaft sondern in einer "globalen geschlechtslosen - bzw. völlig geschlechtsneutralen und entwurzelten Gesellschaft " verwirklichen, die ausschließlich durch die Ideologie der Elite geführt und gestaltet wird.

Die EU vertritt ganz gemäß des marxistischen Grundsatzes:

Es soll die Gestaltung der Gesellschaft mit den Eckpfeilern von "Gleichstellung von Mann und Frau", "Antidiskriminierung" und "Vorantreiben der Chancengleichheit" bestimmt werden, was aber in Wahrheit zu einer völlig neuen Weltordnung führt in der alle Menschen (außer der Elite) ihre Rechte und auch ihre Freiheit verlieren. Ziel ist es alle "natürlich über jahrtausende gewachsenen gesellschaftlichen Strukturen" völlig umzukrempeln und sozusagen den Menschen "neu zu erschaffen" in einer ebenso völlig "neu zu erschaffenden Gesellschaft" in allen Bereichen des Lebens.

 
Es ist die Europäische Union also ein sehr ehrgeizig geplantes Projekt einer Elite die Top to Down zu bestimmen versucht wie der Mensch zu sein hat, wie er zu funktionieren hat, wie er zu denken und wie er zu handeln hat!

Auch diesen Ansatz der Abschaffung an individuellem Selbstbewusstsein finden wir bei Marx: 

„Die Gesellschaft besteht nicht aus Individuen, sondern drückt die Summe der Beziehungen, Verhältnisse aus, worin diese Individuen zueinander stehn” --- Die Gesellschaft besteht demnach nicht aus selbstbewussten und eigenverantwortklichen freien Menschen, Männern und Frauen, sondern nur aus "Figuren" und Personal" die von der Elite hingestellt werden als jederzeit verschiebbare Schachfiguren.

Innerhalb dieser EU-Verordnungen und des EU-Gender-Mainstreaming Stacheldrahtes, der die Menschen entwurzelt, endpersonifiziert und geschlechtslos von der Krabbelstube weg staatserzogen manipuliert, in engen Ghettos zusammentreibt, totalüberwacht von der Elite, ist der Mensch dann frei! Freiheit besteht demnach nicht a priori von Gott gegeben von Geburt an sondern nur als staatlich reglementierte "Freizügigkeit" dem Menschen zu. (Literaturhinweis "EU_Austritt, denn Freiheit ist mein Bürgerrecht")

Kommunismus und Marxismus nur jetzt halt im Dienste der Finanzelite und der Weltwirtschaftsinteressen, die die Arbeitskraft der Menschen statt in Kolchosen nun in global agierenden Konzernen ausbeuten, nur halt mit Anglozismen gewürzt und modernisiert in einer doppelzüngigen Sprache! Es geht der Elite die den Mainstream diktiert nur um eines: Macht und Machterhalt um jeden Preis.

Einziger Unterschied zum marxistischen Gedankengut ist die Idealisierung des Wettbewerbs, des Profitstrebens und des entfesselten Marktes, den Marx abgelehnt hatte:
Das Geld ist das „entäußerte Vermögen der Menschheit“ zueinander in Beziehung zu treten. Marx bezeichnet es als das „Band aller Bande“, die „allgemeine Hure“ und „den Kuppler der Menschen und Völker“. Wer es besitzt, kann „die ganze menschliche und natürliche gegenständliche Welt sich“ eintauschen.

Marx sagte: "Das Geld vermag, alle Beziehungen zwischen den Menschen auf den Kopf zu stellen: Es verwandelt die Treue in Untreue, die Liebe in Haß, den Haß in Liebe, die Tugend in Laster, das Laster in Tugend, den Knecht in den Herrn, den Herrn in den Knecht, den Blödsinn in Verstand, den Verstand in Blödsinn“.

Nun, das kümmert die neoliberalen Globalisten wenig, schlimmer es dient ihren Plänen und sie benutzen eben jede Ideologie und missbrauchen sie gezielt für ihre Zwecke - auch Marx ist schließlich nur ein Handlanger, wie alle anderen in den modernen Think Tanks auch!

Auch Demokratie ist dabei bereits zu einem reinen Propagandamittel verkommen und hat in der Europäischen Union (die NICHT Europa ist) keinen essenziellen Wahrheitsgehalt mehr. Dazu braucht man sich nur mal den EU-Reformvertrag aufmerksam durchlesen.

Kommentare:

  1. Liebste Karin,
    Sehr interessant! Da hast Du einen äußerst interessanten originelle Überlegung zum durchdenken geschrieben. Selbstverständlich werde ich für meine LeserInnen einen Hinweis machen (am Montag oder Dienstag). Wer sei schreibt Dir jemanden eine Zuschrift zur Verteidigung des Marxismus schreiben! Solange es nur gegen Neoliberalismus, gegen Nato und EU bleibt…
    Segnungen und sehr liebevolle Umarmung aus Flandern ,
    Deine Freundin,
    Nadja

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  2. Liebe Nadja
    nicht die Philosophie egal ob idealistisch, marxistisch oder sonstwas ist das Problem, Probleme liegen darin mit welcher (wahren oder eben unwahren" Absicht Philosophie und Theorie gebraucht und auch missbraucht werden.

    Ich denke es lohnt sich gut und tief hinzusehen.
    Mit freundschaftlicher Umarmung
    Karin

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  3. Meine liebe Karin,
    Zur Information:
    "All aboard for a new two-speed Europe
    By Philip Stephens
    Europe is on the move. After years rusting in the sidings, the Franco-German locomotive has chugged back into view. Angela Merkel is at the controls. Nicolas Sarkozy can be seen beside her in the cab. These two leaders will never be soulmates, but they seem to have agreed on a destination. It’s called European economic government."
    http://www.tehrantimes.com/Index_view.asp?code=235775

    Danke für Alles,viel Erfolge,
    Deine Nadja

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