von Karin E. J. Kolland
An allen Ecken brennt es. Feuer ist am Dach und die Gehirne rauchen, Stecker brennen durch, der Kollaps droht.
Manche versuchen Wasser in die Feuer zu gießen, aber es scheint als würde es zu Benzin in ihren Händen, ungewollt und unentgeltlich, denn das Feuer lodert auf, tanzt höher, während an den Zapfsäulen der Lebensmut der Bürger genauso tief sinkt, wie der begehrte Brennstoff an Euros und Dollars zulegt, Scheingeld, das nicht mehr wert ist als Zündelpapier, und dem dennoch die Massen nachjagen in wilder Hatz.
Derweilen überschwemmt sich das Land, hinter dir und vor dir, Felder versinken, Nahrung verkümmert, nur schmale Brücken bleiben. Doch du wählst nicht mehr, rennst blind drauflos und folgst der Menge, willst dem Sumpf entkommen, der alles verschlingt mit gierigen Armen, um nur irgendwie ins Trockene zu kommen, egal wo, im Moment, der sich später bitter bereut!
Der Himmel ist chemtrail entfremdet, Spinnen haben ihn eingefangen und als Beute genommen. Der Hoffnung schwindelt kreislaufschwach, derweilen der Schwindel Hoffnung beteuert, im Spiegelbild der tückischen Umpolung, die das Gute ächtet und das Böse kürt.
Du versäumst die Wahl der freien Entscheidung, denn der Sturm hat Sand aufgewirbelt und deinen Geist ebenso vernebelt wie dein klares Urteilsvermögen getrübt, versalzen dein Geschmack, ringsum nur Wüste aus Beton und Asphalt, öde Technik, laut, stinkend, giftig und turbulent, nirgend mehr Stille, meinst du, und vergisst in dich zu gehen. Tief reinzuhören in die Seele, die allgegenwärtige, die die Stille hütet, immer, und aus der der Klang geboren wird, es entgleitet flüchtig mit dir.
Die Flut der Propaganda sticht in dein Herz, greift in deine Brieftasche, flackert wild vor deinem Auge, blendet dich, raubt dir den Verstand. Die Sonne brennt heiß auf die Haut, Bilder irren an dir verbei und in dich hinein und leiten dich fehl. Was einmal Halt bot zerbricht: Familien und Gemeinden werden willkürlich geteilt und unfreiwillig zusammengelegt, Staaten werden entmündigt, Menschen zu Personal degradiert, Rechte mit Privilegien verwechselt --- im Willen einer fremden Macht, Übermacht, irgendwo in Brüssel, oder hinter Bilderbergen, oder zwischen geheimen Aktenzahlen, jenseits deiner Demokratie, an die du glaubtest, der du vertrautest und die nun verblasst, wie eine Fatamorgana die es garnicht wirklich gab. Hilflos zappelst du zwischen gnadenlos wütenden Vorschriften festgezurrt und kein Entkommen ist in Sicht.
Luziferische Gestalten beherrschen die Welt! Sie tanzen sich rein in die Gedanken der Menschen, unbemerkt und sie zündeln und verführen, betören und versprechen das Heil und den Sieg, den Reichtum und das Glück. Die Hinterlistigen, Doppelzüngigen und sie griensen verschlagen, aalglatt, im Smoking und im Trendleiberl, im Turnschuh und mit roten Stöckeln, sie tragen Masken und sie lachen sich ins Fäustchen, in dem sie die Lüge mit starker Hand zum Gummiknüppel formen mit dem sie die Massen schlagen durch ihre geheimen Befehle. Wütend, blind, vermummte Gestalten mit HighTech eingesetzt zur Sicherheit der Menschen, welch ein Hohn!
"SATAN hinter mich", auf einmal ist die Stimme da, tief in dir, ruhig, sicher und absolut.
"SATAN hinter mich". befiehlt sie, streng und doch gütig und ein Licht flammt auf, erhellt die Stimme, trägt sie weit ins Land wie einen Weckruf, des Hahnes erster Schrei, der die Erlösung kündet und das Ende der Verräter.
"SATAN hinter mich", schallt das Echo rund um die Welt und da geschieht das Wunder, dass die Liebe und die Güte, die bislang geknechtet, getreten in Armengewändern auf Bettelfüßen sich müde durch das Land schleppte, plötzlich mit neuer junger Kraft durchströmt wird und aufblüht in ihrer strahlenden Schönheit, rein und tugendhaft!
Und siehe da, da tritt die Liebe und die Güte, als EINS nach vorne und Satan hat sich hintanzureihen, da hilft kein Zetern und kein Zaunen, kein Betteln und kein Flehen, denn jetzt hat sich das Blatt gewendet und Satan trägt fortan die schöne, blütenreine weisse Schleppe der Liebe und Güte in dienender Gestalt!
Die Fairness erwacht aus ihrem Dornröschenschlaf, Justizia tut ihre Augen auf, die Solidarität macht einen glücklichen Burzelbaum über die gesunden, bunt strahlenden Blumenwiesen, denn nun darf Solidarität mit der Liebe, der Würde, der Einzigartigkeit des Menschen geübt werden im weiten Land der Freiheit. Die Türen der Herzensgefängnisse öffnen sich, die Fesseln von Geiz und Engstirnigkeit lösen sich, die Scheuklappen fallen, die Fallstricke der Manipulation zergehen wie Zucker auf den Lippen die küssen und lieben wollen, echt, warm und herzlich, ohne Gier.
"SATAN hinter mich", du verstehst nun das Zauberwort, das Fotuna ins Herz der christlichen Menschen legt! Denn du folgst nicht länger dem dunklen SOOG, sondern du hast den Mut wiedergefunden ins Licht der Wahrheit einzutreten: Frei, selbstbestimmt und verantwortungsbewusst öffnest du die Tür durch die der goldene Schein der neuen Zeit einfluten kann. Du bist nun bereit, das neue Land zu betreten und die LIEBE zu leben, die Rücksicht, die Hilfsbereitschaft und die Gemeinschaft, in der die Freiheit auch des Kleinsten und schwächsten Gliedes geschützt wird und heilig ist. Und sobald die mächtigen Schatten kommen und das alte Spiel der Herrschaft wieder auf die Bühne bringen wollen sprichst du: "SATAN hinter mich!"
Bibel Markus 8:33 Er aber wandte sich um und sah seine Jünger an und bedrohte Petrus und sprach: Gehe hinter mich, du Satan! denn du meinst nicht, was göttlich, sondern was menschlich ist.
Matthew 16:23 New American Standard Bible (© 1995)
But He turned and said to Peter, "Get behind Me, Satan! You are a stumbling block to Me; for you are not setting your mind on God's interests, but man's."
But He turned and said to Peter, "Get behind Me, Satan! You are a stumbling block to Me; for you are not setting your mind on God's interests, but man's."
Mit lieben Gruß
Karin E. J. Kolland
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